19:00, tba

April 2026

Gerade in komplexen Organisationen entscheidet sich Markenführung nicht in der Kampagne, sondern im Alltag: in Strukturen, Prozessen und im Verhalten von Mitarbeitenden.

Beim Clubabend gab die Expertis Gruppe (ehemals BBRZ) Einblick in ein Transformationsprojekt, das genau hier ansetzt. Ziel war es, aus einer gewachsenen Organisation eine konsistente Markenrealität zu entwickeln – unterstützt durch ein zentrales digitales Arbeitsinstrument.

Unter dem Titel „Expertis(e) am Limit: Was passiert, wenn Organisation auf Realität trifft“ gaben Roman Weiss und Wolfgang Kurz Einblick in einen Marken- und Change-Prozess, wie er in der Praxis verläuft – mit klaren Learnings, konkreten Erfahrungen und den Fragen, die im Alltag wirklich zählen.

Die Ausgangslage war herausfordernd: Eine gewachsene Organisation mit rund 3.500 Mitarbeitenden, unterschiedlichen Kulturen und komplexen Strukturen sollte zu einer gemeinsamen Markenrealität zusammengeführt werden. Was nach außen oft bereits etabliert wirkte, zeigte intern noch viel Potenzial. Besonders dann, wenn es um Identifikation, Akzeptanz und eine klare gemeinsame Linie ging.

Schnell wurde deutlich: Es ging nicht um ein klassisches Rebranding, sondern um weit mehr. Marke sollte nicht nur sichtbar, sondern spürbar werden – in Prozessen, Strukturen und im täglichen Miteinander.

Gerade bei der Expertis Gruppe wurde deutlich, was eine starke Marke wirklich braucht: Glaubwürdigkeit, Akzeptanz und vor allem den Menschen im Mittelpunkt. Marke wurde hier nicht nur neu gedacht, sondern so gestaltet, dass sie intern getragen und im Alltag gelebt werden kann.

Beim anschließenden Austausch zeigte sich einmal mehr, wie wertvoll ehrliche Einblicke hinter die Kulissen sind. Denn gerade dort entstehen oft die spannendsten Learnings – nicht in der perfekten Erfolgsstory, sondern im echten Prozess dahinter.

Ein Clubabend, der deutlich gemacht hat: Marke entsteht nicht in der Kampagne, sondern dort, wo Organisation täglich gelebt wird.